SYS1 SPS-Kopplung: Zeiten einstellenDieser Befehl legt die Zeiteinstellungen für SPS-Kopplung anhand des Inhalts der Zeichenkonstante fest.

Das Programm sollte zu Beginn auf allen miteinander verbundenen Steuerungen mit den gleichen Einstellungen ausgeführt werden.
Der Sondermerker R9014 sollte den Befehl bei steigender Flanke freigeben.
Die Systemregister-Einstellungen werden nicht geändert, wenn dieser Befehl ausgeführt wird.
Trennen Sie die Schlüsselwörter durch ein Komma und verwenden Sie keine Leerzeichen.
Vorsichtsmaßnahmen beim Einstellen des Abfrageintervalls für die Zuschaltprüfung
Der Wert sollte mindestens doppelt so groß sein wie die längste Zykluszeit der miteinander verbundenen Steuerungen.
Wenn ein zu kleiner Wert festgelegt wird, kann es passieren, dass Steuerungen nicht zugeschaltet werden, obwohl sie eingeschaltet sind.
Wenn es Teilnehmer gibt, die noch nicht zugeschaltet sind, sollten Sie trotzdem die Einstellung nicht ändern, auch wenn die Übertragungszykluszeit dadurch länger wird. (Die Voreinstellung beträgt 400ms.)
Vorsichtsmaßnahmen beim Einstellen der Fehlererkennungszeit bei einem Übertragungsfehler
Der Wert sollte mindestens doppelt so groß sein wie die längste Übertragungszykluszeit der miteinander verbundenen Steuerungen.
Wenn ein zu kleiner Wert festgelegt wird, kann es passieren, dass der Merker "Übertragungsstatus" nicht richtig funktioniert.
Sie sollten die Einstellung nicht ändern, auch wenn die Fehlererkennungszeit länger wird. (Die Voreinstellung beträgt 6400ms.)
Mit dem 1. Schlüsselwort wird der Parameter angegeben, für den mit dem 2. Schlüsselwort die Zeit eingestellt wird. Trennen Sie die Schlüsselwörter durch ein Komma.
Mit dem SYS1-Befehl können Sie das Abfrageintervall für die Zuschaltprüfung und damit die Übertragungszykluszeit verkürzen. Die Zuschaltprüfung dauert um so länger, je mehr Teilnehmer nicht zugeschaltet sind. (Nicht zugeschaltete Teilnehmer sind Teilnehmer, die nicht zwischen den ersten Teilnehmer und den Teilnehmer mit der höchsten Adresse geschaltet wurden, oder die nicht eingeschaltet wurden)
Mit dem SYS1-Befehl können Sie auch die Fehlererkennungszeit bei einem Übertragungsfehler einstellen. Hiermit können Sie die Zeit zwischen dem Abschalten eines Teilnehmers und dem Zurücksetzen des Sondermerkers "Übertragungsstatus" bei einem anderen Teilnehmer verkürzen
Abfrageintervall für Zuschaltprüfung
PCLK1T0,100
PCLK1T0 |
Fest |
100 |
Festgelegter Bereich: 10–400 (10–400 ms) |
Fehlererkennungszeit bei Übertragungsfehler
PCLK1T1,100
PCLK1T1 |
Fest |
100 |
Festgelegter Bereich: 100–6400 (100–6400 ms) |
wenn ein anderes Zeichen als ein Schlüsselwort angegeben wird
wenn kein Komma zwischen dem ersten und zweiten Schlüsselwort steht
wenn das Schlüsselwort in Kleinbuchstaben geschrieben ist
wenn der angegebene Wert außerhalb des gültigen Bereichs liegt.
wenn ein anderes Zeichen als ein Schlüsselwort angegeben wird
wenn kein Komma zwischen dem ersten und zweiten Schlüsselwort steht
wenn das Schlüsselwort in Kleinbuchstaben geschrieben ist
wenn der angegebene Wert außerhalb des gültigen Bereichs liegt.
Da FP-Adressen und Zeichenfolge nicht in Variablen definiert, sondern direkt an den Kontakten festgelegt sind, ist kein POE-Kopf nötig.
Wenn sys_bIsNotFirstScan bei einer SPS-Kopplung auf TRUE gesetzt wird, werden das Abfrageintervall für Zuschaltprüfung und die Fehlererkennungszeit bei einem Übertragungsfehler wie folgt gesetzt:
Abfrageintervall für Zuschaltprüfung: 100ms
Fehlererkennungszeit bei Übertragungsfehler: 100ms.


BODY
WORKSPACE
NETWORK_LIST_TYPE := NWTYPELD ;
ACTIVE_NETWORK := 0 ;
END_WORKSPACE
NET_WORK
NETWORK_TYPE := NWTYPELD ;
NETWORK_LABEL := ;
NETWORK_TITLE := ;
NETWORK_HEIGHT := 9 ;
NETWORK_BODY
B(B_CONTACT,,sys_bIsNotFirstScan,5,1,7,3,R);
B(B_F,SYS1!,Instance,16,0,22,4,,?DEN?H@'s'?AENO);
B(B_VARIN,,'PCLK1T0~100',14,2,16,4,);
B(B_F,SYS1!,Instance,16,5,22,9,,?DEN?H@'s'?AENO);
B(B_VARIN,,'PCLK1T1~100',14,7,16,9,);
L(1,2,5,2);
L(7,2,16,2);
L(8,2,8,7);
L(8,7,16,7);
L(1,0,1,9);
END_NETWORK_BODY
END_NET_WORK
END_BODYDie am s* angegebenen Werten werden von Compiler automatisch rechtsbündig ausgerichtet.